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Umweltverantwortung
Umweltverantwortung

Umweltverantwortung


Aspiag Service bevorzugt für seine Verkaufsstellen die Rückgewinnung und Aufwertung historischer Gebäude und stillgelegter städtischer Flächen, auch durch die Sanierung von Böden und Untergründen. Ziel ist es, den Gemeinschaften unzugängliche Bereiche zurückzugeben, wertvolle Gebäude und architektonische Elemente aufzuwerten und durch die Zusammenarbeit mit Unternehmen aus der Region einen positiven Kreislauf in Gang zu setzen, der die lokale Wirtschaft konkret unterstützt. Darüber hinaus werden die Innenräume der Verkaufsstellen regelmäßig überarbeitet, um stets einen funktionalen und angenehmen Ort zu bieten, der gut erreichbar und frei von architektonischen Barrieren ist.

Das Umweltmanagementsystem von Aspiag Service hat die kontinuierliche Verbesserung der umweltrelevanten Unternehmensleistungen zum Ziel. Wir fördern verantwortungsbewusstes Verhalten durch Schulung, Information und Sensibilisierung der Mitarbeitenden für die umweltbezogenen Aspekte unserer Tätigkeit.

Zudem entspricht es der Zertifizierung UNI EN ISO 14001, die Aspiag Service 2013 als erstes Unternehmen des organisierten Lebensmitteleinzelhandels in Italien erhalten hat. Die Umweltzertifizierung wird von DNV, einer international führenden Zertifizierungsstelle, ausgestellt und ist die Krönung einer Reihe von Maßnahmen, die im Laufe der Zeit entwickelt wurden und es Aspiag Service ermöglicht haben, die eigene Umweltverantwortung systematisch wahrzunehmen. Die Zertifizierung hat dazu beigetragen, die Überwachung und Reduzierung der Umweltauswirkungen an den 113 Standorten zu verbessern, die derzeit in den Geltungsbereich der Zertifizierung fallen.


Ein weiterer Schritt nach vorn war 2022 die Ernennung eines betrieblichen Mobility Managers, dessen vorrangiges Ziel es ist, bei den Mitarbeitenden Verhaltensweisen zu fördern, die die Umweltbelastung durch die Nutzung des eigenen Fahrzeugs auf dem täglichen Weg zwischen Wohnung und Arbeitsplatz verringern.

Die Norm ISO 14001 wird integriert und im Einklang mit der entsprechenden Norm ISO 45001 zum Thema Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeitenden umgesetzt. Dies hat das Unternehmen dazu veranlasst, eine „Politik für Umwelt und Arbeitssicherheit“ einzuführen, die von der Geschäftsführung unterzeichnet wurde und auf der Unternehmenswebsite verfügbar ist.


Im Bereich des Energieverbrauchs tätigt das Unternehmen technologische Investitionen für den Ausbau des Filialnetzes: Heute gehört der Großteil der Verkaufsstellen den Energieklassen A3 und A4 an. Neben der schrittweisen Umstellung auf Full-LED-Beleuchtung kommen Cool-Roof-Systeme zum Einsatz, die durch die Reflexion der Sonneneinstrahlung den jährlichen Energiebedarf für die Kühlung des Geschäfts senken und den Ertrag der Photovoltaikanlagen auf dem Dach erhöhen.

In allen neu eröffneten und renovierten Verkaufsstellen ist zudem die Installation von Photovoltaikanlagen und hocheffizienten Wärmepumpen anstelle von Gasheizkesseln vorgesehen. Wo möglich, werden außerdem Systeme zur Wärmerückgewinnung aus den Kälteanlagen für die Raumheizung und die Warmwasserbereitung sowie Abdeckungssysteme für die Kühlmöbel eingesetzt. Angesichts des hohen Energieverbrauchs der Lebensmittelkühlung wurde besonderes Augenmerk auf die Reduzierung des Energiebedarfs gelegt, indem die Kältezentralen der Verkaufsstellen mit einem System zur gleitenden Kondensation ausgestattet wurden. Dabei handelt es sich um eine Reihe von Vorrichtungen, die es ermöglichen, den Betrieb der Kältezentrale an die jeweiligen klimatischen und Umgebungsbedingungen anzupassen.

In Bezug auf die direkten Treibhausgasemissionen hat sich das Unternehmen entschieden, bei Neueröffnungen und Renovierungen von Verkaufsstellen hocheffiziente CO2-Kälteanlagen für die Lebensmittelkühlung einzusetzen und an den übrigen Standorten das Kältemittel in den ältesten Anlagen schrittweise durch Gase mit einem niedrigeren GWP-Wert (Global Warming Potential) zu ersetzen.

Das Engagement für den Bezug von Strom aus erneuerbaren Quellen wurde durch einen Exklusivliefervertrag zwischen Despar Nord und Alperia für den Zeitraum von Januar 2025 bis Dezember 2031 konkretisiert, der die eigenen Verkaufsstellen, die Logistikzentren und die Unternehmenssitze umfasst. Die Vereinbarung basiert auf einem „Power Purchase Agreement“ (PPA), das eine Versorgung mit erneuerbarer Energie aus Produktionsanlagen zu langfristig stabilen wirtschaftlichen Bedingungen sicherstellt. Durch das unterzeichnete PPA stammt die bezogene Energie während der Vertragslaufzeit somit aus zertifizierten Wasserkraftwerken von Alperia in Südtirol.

Das Unternehmen kümmert sich zudem um die ordnungsgemäße Bewirtschaftung und Entsorgung von Abfällen, insbesondere von Verpackungen. Der Transport von Obst, Gemüse und Fleisch von den Verteilzentren zu den Verkaufsstellen erfolgt in Mehrwegkisten, wodurch Abfälle aus Transportverpackungen aus Kunststoff und/oder Papier vermieden werden.

Die Bewirtschaftung, Sammlung, Beförderung, Lagerung und Übergabe an Dritte der in den Unternehmenssitzen und Verkaufsstellen anfallenden Abfälle erfolgen unter Einhaltung der geltenden Gesetzgebung und der Regeln der guten Praxis und fallen in den Geltungsbereich der Zertifizierung nach ISO 14001.