04.06.2025
Zum Weltumwelttag präsentiert das Unternehmen die Erfolge seiner Nachhaltigkeitsbericht vom vergangenen Jahr: 95% Energie aus erneuerbaren Quellen - 80% Abfallverwertung - 78 Standorte mit ISO-14001-Zertifizierung und neue Projekte zur Förderung nachhaltiger Mobilität sind nur einige der Schwerpunkte – Vollständiger Bericht im Anhang
Bozen, 4. Juni 2025 – Energie-Ersparnis, grüner Strom, Emissionsreduktion, Förderung der Kreislaufwirtschaft, Sensibilisierung von Lieferant*innen, Kund*innen und Mitarbeiter*innen: An diesen Leitlinien orientiert sich die Nachhaltigkeitsstrategie von Despar. Anlässlich des Weltumwelttages gibt das Unternehmen Einblick in die Fortschritte, die im vergangenen Jahr in Sachen Reduzierung der Umweltauswirkungen erzielt wurden.
Ein Engagement, das sich über die gesamte Wertschöpfungskette erstreckt: von den Lieferant*innen über die Mitarbeiter*innen bis hin zu den Kund*innen. Die Umweltverantwortung ist fest im Geschäftsmodell verankert. Ziel ist es, Umweltbelastungen nachhaltig zu verringern und einen langfristigen Mehrwert für Gesellschaft und Umwelt zu schaffen.
Um dies zu erreichen, hat Despar ein Umweltmanagementsystem eingeführt, dessen konsequente Umsetzung zu einer kontinuierlichen Verbesserung der Umweltleistung geführt hat. Seit über zehn Jahren ist das Umweltmanagementsystem von Despar nach dem Standard UNI EN ISO 14001 zertifiziert und geprüft von einer unabhängigen Prüfstelle. Im Jahr 2013 erreichte Despar als erstes Unternehmen im italienischen Lebensmitteleinzelhandel dieses anspruchsvolle Ziel.
Seitdem wurde die Zahl der zertifizierten Standorte kontinuierlich erhöht. Allein im Jahr 2024 erhielten 7 weitere Standorte die ISO-14001-Zertifizierung, sodass nun insgesamt 78 Standorte – darunter Geschäften, Unternehmenssitze, Logistikzentren und das Agrologic-Agrarzentrum in Monselice (Padova) – zertifiziert sind.
Auch im Bereich Energieverbrauch investiert das Unternehmen weiterhin gezielt in nachhaltige Technologien – sowohl bei neuen Eröffnungen als auch bei der Modernisierung bestehender Standorte. Dementsprechend werden LED- Beleuchtungen, reflektierende Dächer (Cool Roofs) und Photovoltaikanlagen eingebaut. Dabei werden bevorzugt Wärmepumpen statt gasbetriebener Heizsysteme, Wärmerückgewinnungssysteme sowie geschlossene Kühlschränke eingesetzt. Darüber hinaus kommen moderne Kältesysteme mit Floating-Condensation-Technologie zum Einsatz, um den Energieverbrauch der Kühlanlagen weiter zu optimieren.
Was die Reduktion indirekter Treibhausgasemissionen betrifft, so bezieht Despar seit 2014 zertifizierten Grünstrom mit Herkunftsnachweis. Im Jahr 2024 konnten dadurch die indirekten Emissionen der Kategorie Scope 2 um 90,5% gesenkt werden – dank des Einsatzes von 95% Strom aus erneuerbaren Energiequellen.
Vor diesem Hintergrund hat Despar im vergangenen Jahr einen Exklusivvertrag mit dem Südtiroler Energieproduzent Alperia unterzeichnet: ein Power Purchase Agreement (PPA) über die Lieferung zertifizierter erneuerbarer Energie aus Wasserkraftwerken für den Zeitraum von 2025 bis 2031. Ziel ist es, langfristig eine stabile und nachhaltige Stromversorgung sicherzustellen.
Im Sinne der Kreislaufwirtschaft setzt Despar auch weiterhin konsequent auf Abfallverringerung: Im Jahr 2024 konnten 80,6% der anfallenden Abfälle dem Recycling zugeführt werden. Zu diesem wichtigen Ergebnis trug vor allem die kontinuierliche Schulung der Mitarbeiter*innen bei, die eine zentrale Rolle bei der richtigen Verwendung und Trennung der im Betriebsalltag anfallenden Materialien spielen. Wiederverwendbare Transportkisten für Obst, Gemüse und Fleisch reduzierten über die Jahre hinweg die Menge an Transportverpackungen deutlich. 2024 startete Despar zudem ein innovatives Kreislaufprojekt zur Rückgewinnung und Verwertung von getrennt gesammelten Papier- und Kartonverpackungen in den Verkaufsstellen. Durch ein sogenanntes Closed-Loop-System, bei dem Abfall zur neuen Ressource wird, konnten daraus recycelte Papiertaschen hergestellt werden, die den Kund*innen für den Einkauf zur Verfügung stehen.
Die nachhaltige Aufwertung von Stadtarealen ist ein weiteres zentrales Anliegen von Despar. Bei Neueröffnungen setzt das Unternehmen bevorzugt auf die Sanierung historischer Gebäude und die Aufwertung brachliegender Flächen – häufig verbunden mit umfassenden Boden- und Altlastensanierungen. Ziel ist es, unzugängliche Stadtareale wieder nutzbar zu machen, Flächenverbrauch zu vermeiden, architektonisch wertvolle Bauten zu erhalten und durch die Zusammenarbeit mit ansässigen Unternehmen einen positiven Kreislauf in Gang zu setzen.
Auch in der Zusammenarbeit mit Lieferant*innen steht der Umweltschutz klar im Mittelpunkt. Seit 2019 führt Despar bei allen Eigenmarken-Lieferant*innen umfassende Umwelt-Audits durch. Diese basieren auf zwei Schwerpunkten: 1. der Überprüfung der Einhaltung gesetzlicher Umweltauflagen sowie 2. einem gezielten Fokus auf Klimaschutzmaßnahmen. Seit 2024 verpflichtet Despar alle Eigenmarken-Lieferant*innen zur Unterzeichnung einer Umweltvereinbarung, die fester Bestandteil des Private-Label-Rahmenvertrags ist. Mit diesem Zusatz bekennen sich die Lieferant*innen ausdrücklich dazu, Maßnahmen zur Reduktion von Treibhausgasemissionen umzusetzen.
Darüber hinaus hat Despar ein umfassendes Mobility-Management-Projekt gestartet, um eine nachhaltige Mobilität der eigenen Mitarbeiter*innen zu fördern. Mit der Challenge-Kampagne „Umweltfreundlich pendeln & gewinnen“, die in Zusammenarbeit mit der Plattform ´Wecity´ realisiert wurde, wurden Kolleg*innen zu freiwilliger Teilnahme eingeladen, mit dem Ziel, die CO₂-Emissionen auf dem Arbeitsweg zu senken. Die Initiative ist Teil eines breiteren Maßnahmenpakets zur Förderung nachhaltiger Mobilität, das Despar bereits eingeführt hat. Dazu gehören neue Fahrradabstellbereiche mit Überdachung und Stromanschluss, Ladestationen für Elektroautos an mehreren Unternehmensstandorten und Logistikzentren sowie spezielle Rabatte für Mitarbeiter*innen beim Kauf von Fahrrädern.
Die Verbundenheit mit den Standortregionen zeigt sich auch in konkreten Initiativen zum Schutz der Umwelt und zur Erhaltung der Biodiversität, wie etwa beim „Bosco Diffuso Despar“, einem landesweiten Aufforstungsprojekt, das 2023 ins Leben gerufen und 2024 fortgeführt wurde. Despar beteiligte sich aktiv daran und pflanzte 400 Bäume an zwei Standorten im Veneto und der Emilia-Romagna. Die Aktion wurde gemeinsam mit Schulen und gemeinnützigen Organisationen aus der Region umgesetzt, um gleichzeitig auch die Beziehung zwischen Despar und den lokalen Gemeinschaften weiter zu stärken. In diesem Zusammenhang hat Despar auch das Projekt „Progetto Natura“ verlängert, ein weiteres Aufforstungsvorhaben, das in Zusammenarbeit mit WOWnature sowie den Eigenmarken Econvivo und Verde Vera durchgeführt wird.
Auch die Kund*innen werden aktiv in das Umweltengagement eingebunden, etwa durch technologische Innovationen in den neuen Geschäften, die auf eine Reduktion der Umweltbelastung abzielen. Dazu gehören elektronische Preisschilder, geschlossene Kühlschränke sowie PET-Rücknahmeautomaten für Lebensmittelverpackungen aus Kunststoff, die gezieltes Recycling fördern und umweltbewusste Eigeninitiative belohnen.
Angelo Pigatto, Direktor für Nachhaltigkeit und Arbeitssicherheit bei Despar, erklärt: „Der Erfolg unserer Strategie zum Thema Nachhaltigkeit zeigt sich in klaren, verantwortungsvollen Entscheidungen, die Innovation, Effizienz und Nachhaltigkeit verbinden. Despar verfolgt einen strukturierten Ansatz, der Lieferanten, Mitarbeitende und Kund*innen einbezieht, um die Umweltbelastung deutlich zu verringern. Wichtig dabei sind Schulungen und der Austausch in allen Unternehmensbereichen. Seit 2012 informieren wir transparent über unsere Fortschritte. Nachhaltigkeit ist für uns nicht nur Pflicht, sondern auch Chance, langfristige Werte zu schaffen und Vertrauen in unseren Regionen aufzubauen.“
Die Ergebnisse des Umweltengagements von Despar sind im Integrierten Bericht 2024 mit dem Titel „Bewusst nachhaltig“ dokumentiert. Der Bericht fasst die Leitlinien der ESG-Strategie zusammen und zeigt die erreichten Ergebnisse in den Bereichen ökologische, soziale und unternehmerische Nachhaltigkeit. Dieses Engagement orientiert sich an 7 vorrangigen Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Agenda 2030 der UNO, die Despar als Richtlinie für seine Unternehmensstrategie gewählt hat.
Gesundheit, Wohlergehen, saubere und bezahlbare Energie, menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum, Abbau von Ungleichheiten, nachhaltige Städte und Gemeinden, verantwortungsvoller Konsum und Produktion sowie Maßnahmen zum Klimaschutz.
Der Nachhaltigkeitsbericht 2024 von Despar ist unter folgendem Link verfügbar: https://www.despar.it/de/integrierter-bericht/
Foto1: Im Bereich des Energieverbrauchs hat das Unternehmen weiterhin in modernste Technologien investiert, wie etwa in neueste Kühlanlagen wie hier im Despar-Geschäft in Brixen, das im Jahr 2024 generalsaniert und erweitert wurde.
Despar (Aspiag Service GmbH)
Aspiag Service GmbH betreibt in 5 Regionen Italiens (Trentino-Südtirol, Venetien, Friaul-Julisch Venetien, Emilia Romagna und Lombardei) 250 DESPAR, EUROSPAR und INTERSPAR-Märkte und 4 Großhandelslagerhäuser. Weitere 304 DESPAR und EUROSPAR-Märkte werden von selbstständigen DESPAR-Kaufleuten betrieben, die auch über den Großhandel von Aspiag Service beliefert werden. Als regionaler Nahversorger legt das Unternehmen großen Wert auf die Verbundenheit mit der jeweiligen Region, auf die typischen Spezialitäten und auf die Belieferung durch regionale Lieferanten. Die Verwaltungszentrale des Unternehmens befindet sich in Mestrino, die Regionalzentrale für Trentino-Südtirol ist in Bozen. In Südtirol, sowie in Friaul-Julisch-Venetien ist das Handelsunternehmen Marktführer. 2023 erwirtschaftete das Unternehmen in Norditalien einen Brutto-Verkaufsumsatz von 2,71 Mrd. Euro und beschäftigte 9.285 Mitarbeiter.
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